Theatercamp Hamburg: Versuch eines Barcamps im Kulturbereich

Ok, wir geben es zu: das #tchh war eine Mogelpackung! Ein Großteil der Sessions stand bereits vorher fest, Leute wurden gesiezt und auch vor Ort war alles einen Tick zu gut organisiert (vom fantastischen Team des Thalia Theaters), kurz: keine Barcamp-Atmo. Dennoch waren gefühlte 95% der Teilnehmer mehr als zufrieden. Wie konnte das geschehen?

Podium_theatercamp_klein

Ich habe drei Erklärungen parat:

  • Die Sessions waren thematisch ebenso vielfältig wie die Referenten: von vier Spontan-Beiträgen (ja, die gab es!) über die einschlägigen Social-Media-Experten, bis hin zur Urheberrechts-Koryphäe Ulrich Poser war so ziemlich alles dabei. Ein Problem war allerdings (wie so oft), dass man aufgrund von vier parallelen Slots das Gefühl hatte, einiges Interessante zu verpassen. Hier könnte man beim nächsten Mal versuchen, eine klarere Struktur reinzubekommen (Basics, Tech, Storytelling, Advanced).
  • Die Teilnehmer boten eine ausgewogene Mischung aus Social-Web- und Barcamp-Nomaden auf der einen, Kultur- und Theaterschaffenden auf der anderen Seite. Neben großen Häusern wie die Bayerische Staatsoper, waren auch viele kleine und mittlere Theater vertreten, z.B. die Brotfabrik-Bühne Bonn, die sich für eine Crowd-Coaching-Session zur Verfügung stellte.
  • Die Location Thalia in der Gaußstraße, Spielstätte und Probebühne zugleich, war für ein Theatercamp absolut genial – eine Mischung aus Theatercafé-Gemütlichkeit und Werkstattatmosphäre.

Wir werden in den nächsten Tagen die wichtigsten Beiträge, Fotos, Videos und Tweets einsammeln und im Theatercamp-Blog hübsch aufbereitet präsentieren. Neue Blogposts bitte auf unserer FB-Seite verlinken, Fotos bei Flickr hochladen und mit #tchh taggen.

Danke, dass ihr dabei wart – es war einfach toll!