SEO 2017 – das Ende universeller Ranking Faktoren

SEO Experten haben es wirklich nicht leicht – in kaum einem Bereich des Digitalmarketings ändern sich die Metriken derart häufig, werden alte Gewissheiten von heute auf morgen obsolet. Was wurde im vergangenen Jahr nicht alles diskutiert über Keyworddichte, WDF-IDF-Analysen oder die Bedeutung von User Experience und Social SignalsSearchmetrics, einer der führenden Anbieter im SEO- und Content-Performance-Bereich hat nun mit einer großangelegten Studie das untermauert, was sich auf empirischer Ebene bereits abzeichnete: Universell anwendbare Rankingfaktoren gehören endgültig der Vergangenheit an.

 

seo

Für die komplette Infografik bitte klicken

Content Relevance und User Signals

„Content Relevance“ und „User Signals“ heißen die neuen SEO-Stars. Mit welcher Such-Intention gibt der Nutzer bestimmte Begriffe ein? Welche Seiten bedienen seine Bedürfnisse am besten? Searchmetrics hat in einer aufwändigen Big-Data-Analyse die top-rankenden Websites unter die Lupe genommen und ein interessantes Verfahren angewendet: In der Regel korrelieren Suchbegriffe mit bestimmten Keywords auf der Zielseite – im Seitentitel, in H1- und H2-Überschriften, im Text. Content Relevance ist laut Searchmetrics, was übrig bleibt, wenn man ebendiese Keywords subtrahiert. Was zunächst widersinnig klingt, ist ein genialer Schachzug zur Überwindung der starren Keyword-Fixierung. So unterschiedlich die Inhalte einer Seite (Produkt, Dienstleistung, Information, Kunst & Kultur…), so unterschiedlich die Relevanzkriterien in Bezug auf die „Search Intention“.

SEO 2017 – was ändert sich, was bleibt?

Hier die wichtigsten Takeaways der Studie:

User Signals

  • Die durchschnittliche Verweildauer auf den Top 10 URLs zu einem bestimmten Suchbegriff beträgt über 3 Minuten.
  • Die Bounce-Rate bei den URLs der ersten Trefferseite liegt unter 50 %.
  • Die Click-Through-Rate der obersten drei Suchtreffer beträgt 36 %.

Technisches

  • Etwa die Hälfte der Top 10 URLs verfügt über eine HTTPS Verschlüsselung.
  • 86% der Top 10 URLs haben eine .com TLD.
  • Inhaltlich relevante (!) Backlinks sind nach wie vor von Bedeutung. Tendenziell verlieren diese aber gegenüber User Signals und Verweisen aus Sozialen Netzwerken an Einfluss.

Website Content

  • In 2016 hatten nur 53 % der Top 20 URLs das entsprechende Keyword im Seitentitel. Die Platzierung desselben in H1 und H2 Überschriften, sowie die Verwendung von semantischen Varianten im Text behalten ihre Bedeutung bei.
  • In 2016 ist eine weitere Zunahme an strukturierenden Elementen zu verzeichnen, welche die User Experience verbessern – wie z.B. Listen, Bullet-Points oder interne Verweise.
  • Top-gerankte mobile Seiten sind im Schnitt 1/3 schlanker als ihre Desktop-Pendants und laden ca. eine Sekunde schneller.

Hand auf’s Herz – ist Ihre Website noch up-to-date? Wir liefern Ihnen eine umfassende Analyse mit konkreten Handlungsempfehlungen, zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse. Sprechen Sie uns an!

> Unsere SEO-Leistungen