#rp15: Meine persönlichen Highlights

Die re:publica ist ja mittlerweile so groß geworden, dass es wahrscheinlicher ist, zufällig Bekannte auf dem Hauptbahnhof zu treffen, als auf dem Gelände der Station Berlin. Zum Netzwerken also gibt es geeignetere Orte, das hochkarätige und vielseitige Programm jedoch ist sein Geld mehr als Wert. Aus der Fülle der Eindrücke möchte ich drei Sessions erwähnen, die mich aus unterschiedlichen Gründen fasziniert haben.

Gunther Dueck über den ganz normalen Wahnsinn des Arbeitsalltags

„Schwarmdummheit“ heißt sein neues Buch, wobei es nicht wie beim Buzzword Schwarmintelligenz primär um Web-Phänomene geht, sondern um unseren ganz physischen Arbeitsalltag. In gewohnt amüsanter Manier hält uns Dueck unseren eigenen Arbeitsalltag vor Augen, voller sinnloser Meetings und dem Ersticken jeglicher Kreativität durch permanente Überlastung der Mitarbeiter.

Purpose of Entry: Marcus Brown beendet seine dystopische Internet-Trilogie

Nachdem er im letzten Jahr den Fall Snowden als Werbekampagne der Spionage-Industrie entlarvt hatte, plädierte Marcus Brown in seinem diesjährigen Vortrag für ein Internet mit nationalen Grenzen und Visumspflicht. Eine brilliante Session, bei der einem das Lachen im Halse stecken blieb.

Blue Dot Mission: Space Cowboy @astro_alex

Alexander Gerst war der Rockstar dieser re:publica! Im letzten Jahr live aus der ISS zugeschaltet, stand er nun leibhaftig im Astronauten-Look auf der großen Bühne und faszinierte mit seinem begeisterten und begeisternden Vortrag Jung und Alt.